Apr.04, 2010

Warum ich mir ein iPad kaufen werde

Nerds waren skeptisch: Was soll man mit einem iPad anfangen? Es gibt doch Smart-Handys und Netbooks, die alles besser können. Auch Spiegel-Online-Korrespondent Marc Pitzke in New York zählte zu den Zweiflern. Bis er am Erstverkaufstag mitspielen durfte.

Ja, ich schreibe schon wieder über das iPad. Ich möchte einfach allen, oder zumindest fast allen, Zweiflern damit einfach vom iPad überzeugen und beweisen, das es doch zu gebrauchen ist.

Seit gestern werden nun die ersten iPads in den USA verkauft und allen Berichten zufolge verkauft es sich verdammt gut und die Leute sind sehr begeistert von ihrem neuen Gadget. Der Verkaufsstart für den Deutschen Markt wird Ende April sein. Und für mich steht schon fest das ich es haben will und auch haben werde. Vielleicht nicht sofort aber definitiv im Laufe des Jahres.

Es gibt wenige Momente an denen ich nicht online bin. Zu Hause mit meinem MacBook, unterwegs mit meinem iPhone. Sollte eigentlich bedeuten das ich kein iPad benötige. Falsch!

Zum Beispiel will ich Abends einfach mal ein bisschen im Internet unterwegs sein aber nicht jedes mal (etwas) genervt mein MacBook von allen Kabeln befreien um es mit auf’s Bett nehmen könnten. Das iPhone hat für dieses “Vorhaben” ein zu kleines Display, aber dafür wurde es ja auch nicht wirklich entwickelt… Das iPad schließt also doch eine Lücke, von der man vorher gar nicht so recht wusste das sie wirklich existiert, beziehungsweise nicht auffiel.

Nachdem ich mir alle Videos im Umgang oder Testberichte, Spots und andere Videos angesehen habe, ist mein erster Gedanke “Ich will das haben!”. Die Performance scheint alle Besitzer zu überzeugen und sollte reichen um alle notwendigen Aufgaben zu bewältigen, wobei nochmal erwähnt werden sollte, das dass iPad das MacBook nicht ablösen soll–viele scheinen das immer noch nicht verstanden zu haben. Es ist da um kommunizieren und konsumieren, ganz einfach. Ich will damit nicht meine Arbeiten in Photoshop oder skEdit (Programmierung) erledigen, dafür habe ich mein MacBook.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich auf dem iPad Bücher lesen werden, aber wenn einige Blogs/Magazine auf den Zug aufspringen und ein ähnliches Angebot wie das von Wired bieten, werde ich aus dem lesen gar nicht mehr raus kommen.

Klar ist das iPad nicht für jeden, davon gehe ich jetzt mal stark aus. Und alle, die noch darüber meckern das es kein USB-Anschluss hat, man den Akku nicht selber tauschen kann oder es kein Flash unterstützt, kauft euch doch ein Tablet-PC. Während ihr Treiber installiert oder nicht wisst, wie ihr es Einrichten müsst bin ich im Web unterwegs und schaue 12 Stunden lang Filme, mit einer Akkuladung, denn nein, Apple übertreibt nicht mit dem vorgegebenen Wert von 10 Stunden. Laut David Pogue (New York Times) oder Walt Mossberg (Wall Street Journal) lief das iPad bis zu 12 Stunden bei ständiger Nutzung.

Ich werde mich bald selbst überzeugen können… :) Frohe Ostern.

Kommentare

  1. Mit Erstaunen habe ich über Ostern verfolgt, wie Apple den hype um den ipad zelebrierte. Aus psychologischem Gesichtspunkt sehr interessant, wie erst der Hype aufgebaut wurde und dann medienwirksam in Dollars umgesetzt wird. Wir werden sehen, wie dies im Mai in Deutschland ankommt. Meiner Erfahrung nach sind die Deutschen nicht so leicht auf einen Hype zu setzen. Aber wer weiss, mich würde es nicht wundern, wenn nach ein paar Tagen die Schlagzeilen lauten: ipad in Deutschland ausverkauft. Nachfrageerzeugung durch geringes Angebot. Wir werden sehen.

    Zelina — 5. April 2010

Einen Kommentar hinterlassen