Ich wurde heute gefragt ob ich für das Web schreibe. Meine Antwort fiel relativ kurz aus (Nein) und endete mit einem kurzen Schweigen.
Ich lese täglich mehrere Artikel über Webdesign, Typografie, Programmierung.. etc und hinterlasse hin und wieder einen Kommentar bei denen, die mir sehr gut gefallen haben und ihren Weg in meine Favoritenleiste gefunden haben. Vor ein paar Monaten hatte ich einen kleinen Blog, in dem ich relativ oft über Webdesign geschrieben habe und welcher auch gut besucht war. Nach kurzer Zeit habe ich dieses Projekt aufgegeben und einem Kumpel die Seite übergeben.
Der Grund dafür lag/liegt für mich klar auf der Hand: Es langweilt mich!
Ich habe es immer mal wieder probiert, hier und da einen kleinen Artikel verfasst aber ich finde es langweilig darüber zu schreiben. Ich könnte zum Beispiel niemals an ernsthaften Web/Design Diskussionen teilnehmen, da mir einfach das Interesse fehlt meine Gedanken schriftlich niederzulegen. Versteht das jetzt nicht falsch, ich gestalte und entwickle nach wie vor verdammt gerne für das Web und es macht mir nach all den Jahren immer noch Spaß. Außerdem lernt man bei (fast) jedem neuen Projekt etwas neues dazu und ich denke das wird immer so bleiben, denn da CSS3 und HTML 5 so langsam an Popularität gewinnen, werde auch ich mich mit diesen und anderen neuen Themen weitgehender auseinander setzen (müssen).
Wenn ich ganz ehrlich bin bewundere ich Leute wie Jason Santa Maria, Jeffrey Zeldman, Paul Scrivens oder auch Dustin Curtis. Es gibt eine Menge gute Schreiber die sich mit der Thematik in ihren Artikeln sehr ausgiebig beschäftigen und schon so manches Lob eingeheimst haben. Ich lese sowas sehr gerne, aber wie gesagt, selber wär ich nie in der Lage einen Artikel mit mehr als 500 Wörtern auf aus meinen Fingern zu kitzeln.
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